OpenVZ Installation

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  • OpenVZ Installation


    Vorwort

    Diesen Abschnitt müssen Sie nur befolgen, wenn Sie den Lizenzschlüssel für das TekRWI Modul haben. Bei allen anderen Modulen können Sie diesen Schritt überspringen. Wir haben für Sie die Installationsanleitung von wiki.openvz.org zusammengefasst. Sie können auch die Anleitung dort befolgen. Xen wird zurzeit noch nicht unterstützt.

    Wenn Sie Ihren Kunden nicht nur Rootserver sondern auch VServer vermieten möchten, müssen Sie OpenVZ installieren. Damit können Sie später über das Webinterface schnell und einfach VServer anlegen, löschen, neustarten und noch einiges mehr.



    1. Debian - Kernel Installation

    Gehen Sie auf Ihren Rootserver und geben Sie folgenden Befehl ein:

    Shell-Script

    1. apt-cache search openvz
    Jetzt werden Ihnen einige Zeilen ausgegeben. Suchen Sie sich die linux-image-X.X-openvz sowie linux-headers-X.X-openvz und installierendiese mit den folgenden Befehlen:

    Shell-Script

    1. apt-get install linux-image-X.X-openvz
    2. apt-get install linux-headers-X.X-openvz
    3. apt-get install rsync vzctl vzdump vzquota
    Aus Kompatibilitätsgründen erstellen Sie einen SymLink zu /var/lib/vz.

    Shell-Script

    1. cd /
    2. ln -s /var/lib/vz /vz
    Der Grub Boot Loader wurde schon automatisch eingerichtet aber Sie können zur Sicherheit noch einmal folgenden Befehl ausführen:

    Shell-Script

    1. update-grub
    Unter Debian wird der neue Kernel automatisch in die/boot/grub/menu.lst eingetragen. Prüfen Sie dies und falls es doch nicht der Fall sein sollte tragen Sie den Kernel ein. Wichtig ist dabei, dass Sie das Beispiel hier nicht wild abtippen sondern sich informieren.

    Wir gehen mal davon aus, dass bei Ihnen kein Eintrag vorhanden ist. Also sehen Sie sich unter /boot die Dateien an und schreiben sich den Namen der vmlinuz-X.X-ihr-kernel Datei und den Namen der passenden initrd.img-X.X-ihr-kernel Datei auf. Sie müssen dann diese in die menu.lst eintragen. Außerdem sollten Sie auch die Zeile root (hd0,1) anpassen, sowie in der Zeile kernel den Eintrag root=/dev/hda2 ro noapic acpi=off nolapic durch die Standardwerte Ihres Rootservers
    ersetzen. Wo Sie diese finden? Ganz einfach in der/boot/grub/menu.lst wird schon der normale Kernel geladen und dort stehen netterweise die richtigen Daten.


    Beispiel Inhalt der /boot/grub/menu.lst:
    ...
    title Debian GNU/Linux, kernel X.X-unser-kernel
    root (hd0,1)
    kernel /boot/vmlinuz-X.X-unser-kernel root=/dev/hda2 ro noapic acpi=off nolapic
    initrd /boot/initrd.img-X.X-unser-kernel
    savedefault
    ...


    Für unseren eigenen Rootserver speziell angepasste /boot/grub/menu.lst:
    ...
    title Debian GNU/Linux, kernel X.X-unser-kernel
    root (hd0,0)
    kernel /boot/vmlinuz-X.X-unser-kernel root=/dev/sda1 ro
    initrd /boot/initrd.img-X.X-unser-kernel
    savedefault
    ...

    Debian und Ubuntu bevorzugen per default einen neueren Kernel. Falls Sie also vorher zum Beispiel den Kernel 2.6.32 genutzt haben und jetzt 2.6.18-openvz installiert ist, wird trotzdem der 2.6.32 geladen, daher bitte die anderen Kernel mit # auskommentieren. Bitte ändern Sie dies dann per Hand ab. Bitte nicht einfach die Beispiele abtippen bei Fragen lieber vorher unser Forum nutzen!



    Jetzt können Sie unseren Rootserver neustarten und der OpenVZ Kernel wird geladen. Tippen Sie folgenden Befehl ein um zu kontrollieren, welcher Kernel aktiv ist.

    Shell-Script

    1. uname -a
    Als letztes müssen noch einige Kernelparameter bearbeitet werden, damit OpenVZ korrekt funktioniert. Diese stellt man in der /etc/sysctl.conf ein:

    Shell-Script

    1. net.ipv4.conf.all.rp_filter=1
    2. net.ipv4.conf.default.proxy_arp=1
    3. net.ipv4.ip_forward=1
    4. net.ipv4.conf.all.send_redirects = 0


    2. Zugriff für SSH User freigeben

    Damit der SSH User (user-webi) auch auf die Dateien von OpenVZ zugreifen kann, müssten diese in der /etc/sudoers freigegeben werden. Tippen Sie folgende Befehle ab:

    Shell-Script

    1. ln -s /usr/sbin/vzctl /usr/bin/vzctl
    2. ln -s /usr/sbin/vzquota /usr/bin/vzquota
    3. ln -s /usr/bin/screen /usr/sbin/screen
    4. ln -s /usr/sbin/egrep /usr/bin/egrep
    5. ln -s /sbin/iptables /usr/sbin/iptables
    6. ln -s /usr/bin/find /usr/sbin/find
    Das war auch schon die Installation von OpenVZ. Nun können Sie über das Webinterface virtual Server anlegen.